Tianzhuo Chen (China): ISHVARA +++ Performance, Musiktheater +++ THEATER DER WELT
CHINA // Musiktheater / Performance
Tianzhuo Chen, der neue Querulant der chinesischen Kunstszene, hat mit ISHVARA eine überwältigende Bühneninszenierung geschaffen, an die so schnell keine Oper, aber auch kein Drogenrausch heranreichen: Musik, Tanz, Körper und Bilder verschmelzen in einer visuell-akustischen Ekstase. Inspiriert vom hinduistischen Epos „Bhagavad Gīta“ pushen sich die Bühnencharaktere in verschiedenste Versionen von Göttlichkeit – und nutzen die große Bühne für ihre karnevaleske Rivalität, wobei Realität und Fantasie zu verschwimmen scheinen. Chen bedient sich dabei gleichermaßen religiöser Symbole und Tanzstile wie Butoh oder Voguing und kombiniert diese mit subkulturellen Codes aus der Drag-, Club- und Popkultur. Als präziser Alchimist untersucht und befragt er Geschichte und Religion, um unsere menschliche Existenz und spirituelle Ausbeutung in der modernen Welt zu erfassen. Es ist eine Zeremonie der Sub- und Hochkultur, die Tianzhuo Chen hier mit einer Vielzahl künstlerischer Komplizen auf die Bühne bringt; eine Show, die mit „ihrer Assoziationsmächtigkeit und ihrem Bombast eine Neudefinition des Genres Oper zu erschaffen vermag“, wie es die Wiener Festwochen ankündigen, wo ISHVARA ebenfalls gezeigt wird. Der Grenzen überschreitende Ansatz des 1985 in Beijing geborenen und am Londoner Central Saint Martins College ausgebildeten Künstlers zeigt sich dabei nicht nur in seinen Arbeiten, die Installation, Performance, Video, Zeichnung und Fotografie umfassen, sondern auch an den Orten seiner Auftritte: Das Berliner Berghain gehört hier ebenso dazu wie die Londoner Fashion Week oder der Pariser Palais de Tokyo, wo Chen 2015 eine Solo-Ausstellung hatte.
Eröffnungsinszenierung im Rahmen von Theater der Welt
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